Amsterdam: Gastfreundschaft – das A und O der Gastronomie

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Amsterdam: Gastfreundschaft – das A und O der Gastronomie

Nach Dezember 2017 darf ich das zweite Mal innert kürzester Zeit in Amsterdam die Gastronomie besuchen. Daneben gibt es erstmalig einen Abstecher nach Rotterdam. Samstag frühmorgens Abflug in Kloten sind wir bereits um 9h in Schiphol gelandet – der super kurze Weg in die Stadt ist ebenfalls ein Vorteil, wenn man für einen Kurztrip nach Amsterdam fliegt.

Die 3 kalten Tage in Holland geniessen wir gastronomisch vor allem an warmen Plätzen und ich muss sagen, dass die Gastfreundschaft in den beiden Städten schon einiges voraus ist gegenüber der Schweiz. Zwar treffe ich dies in der Schweiz auch immer wieder an – aber hier in den besuchten Lokalen war die Freundlichkeit stets an vorderster Front und sehr herzhaft.

Der frische Orangensaft mit der unglaublichen Omelette im iranischen Familienbetrieb, der gekochte Hummer mit flüssiger Butter an der Seafood-Bar, das Glas Wein an der Bar der stets ausgebuchten Gärtnerei – welche nur Zutaten von ihren Gewächshäusern mitten in der Stadt verwendet, das Rib-Eye an der Bar von Mr.Porter oder gar der Gin Tonic im Schickimicki Laden der Stadt – Die Begrüssung, die Beratung, das Lächeln und die positive Einstellung macht alle Besuche zum Erlebnis und man (ich/wir) fühlten uns stets sehr Willkommen in diesen Gastro-Betrieben.

Hier spielt die Digitalisierung in der Gastronomie nicht die absolut wichtigste Rolle derzeit – sondern der Besucher, der Gast, der Freund des Hauses, der Tourist, der Stammgast und der einfach so Hereingelaufene steht hier im Vordergrund und ich denke das hier alle Wissen woher der Zahltag Ende Monat herkommt. Aber nicht nur, dass der Gast im Mittelpunkt steht – sondern es kommt stets auch drauf an wie der Gast sich verhält. Da das ganze nicht nur ein dienen am König ist, sondern eher (und so versteh ich es) ein Nehmen und ein Geben – so kommen beide ans Ziel und haben Ihr Erlebnis, Vergnügen und ihre Genugtuung.

Gastronomisch gesehen ist Amsterdam definitiv ein Erlebnis, da die Strassen und Grachten gezäumt werden von vielen kleinen und „schnüggeligen“ Lokalen welche sich stets auf Ihre Kernkompetenz (bis hin zum Marihuana) spezialisiert haben und dies machen – und umsetzen – nur dies und nichts anders – jeden Tag. Ebenfalls sind der Kreativität in der Gastronomie hier keine Grenzen gesetzt. Oftmals habe ich ein Getränk oder eine Speise – welche mir bekannt sind – bekommen, aber einfach anders angerichtet/serviert als erwartet.

Rotterdam, knapp 30 Minuten mit dem Zug südlich von Amsterdam – ist leicht kleiner, aber nicht uninteressanter als die Hauptstadt der Ice-Skating Nation. Tram, Bus, Uber und Fahrrad gehören hier ebenfalls zum Alltag wie auch eine zusätzliche Metro und Wasser-Taxis. Lustig und ein Erlebnis. Im wahrscheinlich ältesten Hotel von Rotterdam durften wir nächtigen und von da aus, direkt im Industriequartier zum Lönsch – in die wahrscheinlich einfachste, authentischste und chaotischste Foodhalle, welche ich je gesehen habe. Aber neben der Foodhallen ist Rotterdam auch bekannt für die asiatische (Indonesien und Vietnam) Küche, welche wir hier besuchten. Vom Engagement und der Kreativität analog Amsterdam – die Qualität des Food hat leider nicht gereicht – oftmals zu einfach, fad und nicht kreativ auf dem Teller. Aber vielleicht sind hier unsere Anforderungen zu hoch – denn die Restaurants waren stets top besucht und mit glücklichen Gästen besetzt.

Wir kommen wieder und versuchen es nochmals. Danke Rotterdam.

Die Genusstour in Amsterdam & Rotterdam bieten wir auch dieses Jahr an und organisieren gerne Gruppen ab 8 Personen die Reise direkt aus der Schweiz.

 

 

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2 Kommentar(e)
  • Urs Hahn
    11:23 am - September 2, 2018. Antworten

    Interessant und spannend George…und ja ich habs gelesen :-). Es macht mich an die Städte (vor allem Rotterdam) zu besuchen. A-dam war ich erst kürzlich.
    Grüsse

    • Genussguide
      3:13 pm - September 4, 2018. Antworten

      Hallo Urs – cool. Amsterdam finde ich Top in bezug auf die Gastronomie – aber auch die Leute. Von Rotterdam war ich ein wenig enttäuscht. Zu empfehen gibt es da das Hafen-Taxi und die Gebäude-Architektur.