Frühling in Berlin

Zurück zur Übersicht

Frühling in Berlin

Berlin ruht nicht und Berlin schläft selten. Berlin ist immer eine kulinarische Inspiration. 2-3 Tage Berlin lassen einen wieder Träumen von neuen Restaurants, Teller-Kreationen, Room Design und Kreativität und oftmals was Neuem. Gestern sagte mir ein Kollege – wenn du 2 Wochen nicht in Berlin warst, erkennst du Berlin gar nicht mehr. Ein wenig spitz übertrieben – aber es geht in die Richtung.

März 2019 – durfte ich dieses Jahr bereits die 2. Tour planen, organisieren, begleiten und die Teilnehmer überraschen. Dieses Mal besuchte ich die Stadt des Bären mit 25 Gastronomen & Gastronominnen.

Einen kleinen Einblick in die kulinarische Reise von Berlin mit einigen meinen “Must-See” Places.

Das Benedict Breakfast – seit Herbst 2016 – ist so ein Platz wo man als Schweizer fast nicht verstehen kann. Frühstück rund um die Uhr (24 Stunden heisst das – 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr) – eigene Backstube – keine Reservation vor 16h möglich und egal ob Dienstag oder Samstag: Selten ein Tisch frei, öfters ein wenig Geduld bis der nächste Tisch frei wird und meistens eine Schlange vor der Tür. Alle wollen Müesli, Cappuccino, Egg Benedict und frische Butter Croissants. Egal ob 8h oder bereits 14h. Junge, Berliner, Studenten, Familien, Business breakfast, Touristen, Gastronomen – alles trifft man im Benedict an.

Das Seaside Fish & Seafood Fishbar an der Ecke Friedrichstrasse oder das Funky Fish an der Kantstrasse ist nach dem Benedict einen Besuch wert für einen abwechslungsreichen und überraschenden frischen Fisch-Lunch. Das Funky Fish importiert sogar ihren Fisch direkt von Spanien ohne Zwischenhandel und mixt die frischen Meeres-Fische in die koreanische, portugiesische, vietnamesische oder klassische deutsche Küche. Duc Ngo mit mittlerweile 12 lokalen in Berlin hat sicherlich viel zur Kreativität und Innovation beigesteuert in der Berliner Gastronomie. Einer 20 Jahre Dasein bestätigt diese Kreativität und Kontinuität.

Cafe in der Markthalle Neun in Kreuzberg oder gar im «Bikini» – beides 2 großartige Varianten für den Nachmittag. Aber dieses Mal hats mich in nach dem Lunch. Im Bikini bieten sich mehrere Möglichkeiten für einen guten Cafe. Das SUPER auf der Dachterrasse als Concept Store, das Cafe Einstein in der Halle neben dem Affenfenster oder das Spreegold an der vorderen Ecke des Bikinis.

Die Apero-Zeit in Berlin beginnt bereits um 16h und bietet an jeder Hausecke die Möglichkeit für einen gediegenen Apero. Hier nur eine kleine Auswahl von den mir bekannten Möglichkeiten. Der Besuch in der Cordobar oder gar in der Weinbar Rutz sind 2 klassische Möglichkeiten für ein Glas Weisswein – aber auch qualitativ hochstehend. Falls man vom Bikini aus direkt in den Apero möchte – kann man auf der anderen Strassenseite den Sebastian im House of Gin besuchen und sich von einem oder auch zwei Signature Drinks an der Hotelbar des Palace’s überzeugen lassen.

Zum Dinner ziehts uns nach einer kleinen Siesta in einem der Häuser der Amano-Gruppe, welche übrigens ganz neu auch das Mani an der Torstrasse eröffnet hat zum ehemaligen Musiker aus Österreich in die Fleischerei oder hinter die Markthalle Neun ins LongMarchCanteen, welches seit x Jahren der Place für Dumplings ist. Geniesst es – spaziert nach dem Dinner ins Hotel zurück anstelle eines Taxis und lasst den Tag auf euch wirken. Genuss Pur an einem Tag in Berlin – und diesen kann man noch ein paar Mal wiederholen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht gespeichert. *Pflichtfelder