Moules in Zürich

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Moules in Zürich

Ich liebe «Moules & Frites» – daher werde ich wohl zu Beginn des kommenden Jahres ein paar Mal essen gehen (im Januar zwar ohne Frites) und im Februar mit… Wieso aber ausgerechnet in diesen zwei Monaten?

Lange Zeit galt die Regel, dass man Muscheln nur in Monaten mit „R“ essen sollte. Damit ist die kältere Jahreszeit von September bis April gemeint. Tatsächlich haben Muscheln in dieser Zeit Saison und das Angebot ist am grössten.

Der Grund für diese sehr alte Regel: Muscheln ernähren sich unter anderem von Algen. Gewisse Algenarten hinterlassen Gift. In den Sommermonaten hat es immer viele Algen – daher «essen» Muscheln auch mehr Algen während der warmen Monate – diese hinterlassen Gift in einer «bedenklichen» Menge und der Verzehr von Muscheln kann gesundheitsschädlich sein. Die gesundheitlichen Folgen reichen von vergleichsweise harmlosen Magenproblemen bis zu tödlichen Vergiftungen. Da in den kalten Monaten (diese mit «R») eher wenig Algen vorkommen und auch keine Algenblüte stattfindet – ist die Konzentration des Giftes fast bei Null.

Muscheln, die Sie in den Sommermonaten kaufen, können Sie dennoch bedenkenlos verzehren. Sie werden strengstens kontrolliert, bevor sie in den Handel gelangen – ausser den Muscheln, die direkt aus dem Meer ins Restaurant kommen. Während dem Sommer laichen die Muschel und das das Muschelfleisch hat dann nicht Topqualität.

Ich empfehle euch die Moules & Frites in folgenden Lokalen in der Stadt Zürich:

 

Das kultige Variante – Les Halles – mit den stadtbekannten «Moules & Frites» hat im Herzen von Zürich-West seinen festen Platz. Mit viel französischem Charme und einer ungezwungenen Atmosphäre verzaubert das Restaurant die Gäste reihenweise.

@leshalles

Die elegante Variante – La Salle – Die meisten Gerichte haben ihre Wurzeln in der Küche Frankreichs, Italiens oder der Schweiz und auch die Muscheln sind ein Klassiker im La Salle. Für mich immer noch topmodernen Lokal.

@lasalle

Die letzte Variante – Wineloft Caduff – Viel Weisswein, viel Grünes, toller Sud – Beat Spezial. Das letzte Mal im 2020 habt ihr die Möglichkeit – also los – reservieren und geniessen. Danach in Erinnerungen schwelgen.

©gerstl

Die «bitte noch einmal» Variante – Milieu – Genau hinter der Sonne – im Ecken des Bermuda Dreiecks. Pashk hat im Oktober jeden Freitag Moules serviert – bitte wiederholen. Wir kommen, trommeln die Leute zusammen und werden das Erlebnis auch in den sozialen Medien teilen. Rotlicht, Muscheln und tolle Musik.

©milieuzuerich

Die Qual der Wahl – Lumière – Entrecôte Café de Paris mit Pommes allumettes oder Moules & Frites. Aus diesen zwei guten Gründen besuche ich dieses Lokal. Immer wieder und stetig kommt die gleiche Frage? Moules oder Entrecôte? Am besten geht ihr 2mal im Monat dahin. Noch was. Prädikat #feinegutzi.

©lumiere.ch

Die Wiederholungs-Variante – Gartenhof – besuche ich das Lokal am Abend für die französische Küche. Und die Moules. Frühzeitig reservieren.

©gartenhof.ch

Die traditionelle Variante – Mère Caterine – Mittendrin und doch ruhig gelegen. Zwischen den Altstadthäusern des verträumten Nägelihofs könnte man denken: Bin ich in der Provence? Fast, Sie sind im Mère Catherine, dem Restaurant mit dem provenzalischen Charme und den passenden Rezepten.

© merecatherine nzz.ch

Die Medizinische Variante – Das Schiwago – ist definitiv nicht nur einen, sondern mehrere Besuche wert. Das Restaurant in Wiedikon bietet eine solide und ehrliche Küche, welche einem eine wahre Freude bereiten. Geöffnet ist die gute Stube von Dienstag bis Samstag jeweils ab 17:00 Uhr. Reservieren lohnt sich generell und speziell am Wochenende. Die Karte wechselt immer mal wieder aber ohne Zwänge und strikte Konventionen.

©ronorp schiwago

Die Beste Variante –Wilder Mann – gemäss dem Publikum in der Schweizer Gastronomie. Der «Wilder Mann» wurde beim Publikumspreis als bestes klassisches Restaurant gewählt.

© Wildermann

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