Archive by Category "Top Gastronomie"

Top 10 – Sommer 2020

 

Der Sommer ist definitiv gekommen. Unsere liebsten Sommerbeizen werden hier aufgelistet. Die Top 10 des Sommers 2020 nach unseren Erlebnissen, Besuchen und auch vom Hören sagen. Geniesst die kommenden Tage, Wochen und Monate. Lasst die Sonnenvitamine in euer Herz.

 

 


Vive la France – Mont Martre, Zürich

 

@genusstour.ch

 

Zeitung, Croissant, Espresso. Diese 3 Dinge genügen, um den Tag perfekt zu beginnen. Die Pflastersteingasse zwischen den Hotels Widder & Storchen, welche versteckt ist, lädt ein den ganzen Tag gemütlich zu verbringen. In Gedanken bei sich oder in einer Zeitung vertieft. Oder aber… man geniesst einen Pastis, eisgekühlt nachmittags um 4, wenn die Sonne richtig brennt – dann ist die Ambiente in der Gasse einzigartig.

 

 


Bella Italia – L’Altro, Zürich Wollishofen

 

@l-altro.ch

 

 

Richtung Wollishofen unter den Kastanienbäumen im Kiesgarten. Ruhig, klassisch, edel. Eben: Einfach gut, einfach toll. Das L’Altro lädt ein zum Business Lönsch im kühlenden Schatten, wie auch zum gemütlichen Abend-Dinner. Viele Klassiker findet man auf dem Menu und auf der Weinkarte. Meine Empfehlung: Das Mistkratzerli.

 

 


 

Cafe auf der Treppe – St. Leonhardstreppe, Zürich

 

@genusstour.ch

 

 

Endlich – ein neues Café, welches sich nicht nur den speziellen, neuartigen und fruchtigen Kaffeebohnen verschreibt, sondern zwei Mischungen anbietet. Klassisch und modern. Ideal auf dem Weg zwischen zwei Terminen – kurz auf der Treppe einen Espresso schlürfen – für mich bitte die klassische Version.

 

 


 

After Work Beer – Cafe Bar Black 1966, Zürich Seefeld

 

@witwinkel.ch

 

 

Hier schaue ich nie auf die Speisekarte. Der Tafelspitz von Frank zubereitet ist mein Favorit. Alle besuchen das Gasthaus wegen dem Wienerschnitzel, das auch wirklich sehr gut ist. Aber ich bleibe beim Tafelspitz (Wiener Siedfleisch).

 


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Multikulti – die kleine Freiheit, Chreis Sechs, Zürich

 

@kleinefreiheit.ch

 

 

Bis vor kurzem war hier nichts, wenn man jetzt mit dem Velo oder dem Auto vorbeifährt – erblickt man in der Kurve farbige Sonnenschirme, Lichtergirlanden, Container – sieht auf den ersten Blick eher chaotisch aus. Geht rein, habt den Mut. Perfekte Stimmung Down Town Zürich, Mezze und vieles anderes lässt das Herz höher schlagen. Geniesst die Stimmung, lauscht die Musik und vergesst mal alles rund um euch herum. Prost.

 

 


 

Ticino e Zurigo, im Wald, Zürich

 

@tessin-grotto.ch

 

 

Die Werbung auf dem 4er Tram: Mehr Tessin in Zürich geht nicht, kennen fast alle. Ich war wieder einmal dort. Die haben richtig Gas gegeben. Susanne & ihr Teamn haben tatsächlich den Tessin in den Waidwald geholt. Perfektes Tessin-Feeling im herrlichen Garten. Kleine, einfache Karte mit Tessiner Spezialitäten. «Godetevi la serata e buon appetito.»

 

 


 

Best Rooftop in Town – The Nest, Weinplatz Zürich

 

@storchen.ch

 

 

Das Nest ist letztes Jahr gebaut worden. Aufwendig, edel, sehr schön, 5*Hotel-würdig und exklusiv, mit einer Top-Aussicht in die Stadt und auf die Limmat. Leider nicht mehr so ruhig wie im letzten Jahr (zum Glück für die Betreiber), aber immer noch einen Besuch wert. Ein Cocktail vor dem Dinner, eine Zigarre am Nachmittag mit Blick auf den See. Zeigt euren Nicht-Zürcher-Freunden diesen bezaubernden Ort.

 


 

Biketour oder Oldtimer-Ausflug – Restaurant First, Ottikon b. Kemptthal

 

@restaurant-first.ch

 

 

Raus aus der City. Egal ob Bike, eBike, Oldtimer oder ganz einfach auch zu Fuss. Die kleine Weiler zwischen dem Oberland und dem Kemptthal lädt ein für einen Zwischenstopp – sogar die harten Jungs am LoveRide machen dies alljährlich. Hochgelobte Küche von Kevin & seinem Team, einen toll geschmückten Garten vor dem Haus (damit man alle sieht wo vorbeifahren) und eine grosse Weinauswahl verkürzen im First den Aufenthalt, so dass man immer wieder sehr gerne vorbeikommt.

 


 

Landbeizli – Rössli Hü, Root (LU)

 

@genusstour.ch

 

 

Die Qual hatten wir bei unserem ersten Besuch. Eigentlich wollten wir in der Reuss-Stadt essen gehen – unter der Woche. Aber wir konnten uns einfach nicht entscheiden – daher ist der Entscheid sehr pragmatisch ausgefallen. Was finden wir auf dem Heimweg war die Frage: Genau das Rössli Hü. Eröffnet im Jahr 2019 und in einem sehr schmucken haus an der einzigen Hauptstrasse von Root – welche mittendurch führt. In der Stadt Zürich wäre das Lokal bereits geschlossen, oder zumindest die Terrasse welche mitten im Quartier ist. Super schönes Landbeizli mit einem Mix aus Klassik und Moderne. Der Garten / die Terrasse grosszügig hinter dem Haus. Ideal – nicht nur auf dem Heimweg. Geenossen haben wir sehr gut, der Service freundlich und bestimmt um 23h – wir schliessen dann in 15 Minuten die Terrasse – aber einen Schlumi bekommt ihr noch. Danke.

 


Graubünden – Steila, Siat

 

@genussguide.ch

 

Die Ruheoase par excellence. Im Steila kann man eine extrem feine und regionale Küche geniessen. Kalbszunge, Erdbeertörtli, Siedfleisch, Ravioli und Fischstäbli sind nicht nur aus der Region und selbstgemacht, sondern auch perfekt angerichtet und unschlagbar im Geschmack. Ein Erlebnis bei jedem Besuch. Mehrheitlich Bündner Weine (hier haben wir den Pinot Noir von Fröhlich entdeckt)

 

 


 

Ausser Konkurrenz. Aber das muss jetzt einfach sein:

 

Tisch drinnen reservieren – La Casera, Verbania (I)

 

@genusstour.ch

 

Es zieht uns ins Tessin, oder wir wagen sogar den Sprung über die Grenze nach Norditalien diesen Sommer. Darum verrate ich euch eine meiner neusten Entdeckungen (Achtung den Laden gibt es schon fast 30 Jahre). Das La Casera an der Piazza in Verbania. Von aussen kaum erkennbar – aber einfach zu finden. Ihr seht auf der Piazza vier Restaurants, die eine Terrasse haben – eine ist voll. Dort seid ihr richtig. Am besten wählt ihr drinnen einen Tisich , nahe der Espresso-Bar, gleich bei der Käsevitrine. am Tisch vor der Espresso-Bar oder bei der Käsevitrine. Formaggi, Salumi, Vini – genau das und nichts mehr – perfekt für einen geselligen Abend. Hier will man nicht draussen sitzen – geht rein. Erlebt die Atmosphäre und fühlt den Herzschlag. Genial.

 


 

Anmerkung: Noch was zu meinen Top 10. Dies ist eine Aufzählung von Restaurants oder Outlets, wo man mich auch mal antrifft und die ich toll finde. Ob das erwähnte Lokale die Besten sind , behalte ich mir vor – da gibt es bei einer Diskussion von 10 Personen wahrscheinlich auch 10 Meinungen oder Tipps.

 

Genusstour – sind ideal als Kunden- oder Team-Events. Miteinander die kulinarische Seite einer Stadt erleben und gemeinsam beim Genuss ein paar Restaurants entdecken. Immer wieder ein Erlebnis für Gaumen, Nätwörking, Kundenbindung und Team-Motivation.

 

 

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Genusstour – wenn Reisen wirklich bildet

Mit Genusstour.ch unterwegs zu sein, ist gleichzeitig lehrreich und unterhaltsam. Die toll organisierten Trips bringen Gastro-Interessierte an die neusten Locations und mit den Menschen dahinter zusammen.

Als Produzent und demnach auch Verkäufer von Getränken bin ich selbstverständlich an gastronomischen Trends sehr interessiert. Als ich im Herbst 2019 das Angebot sah, mit genusstour.ch nach Hamburg zu reisen – eine meiner ewigen Sehnsuchts-Städte – war ich deshalb schnell entschieden. Von meiner früheren Zusammenarbeit mit Genusstour in Zürich wusste ich: Diese ausgedehnten Spaziergänge durch die Welt der Konsumtrends sind zuverlässig gut organisiert und machen Freude.

 

Wer in der Gastronomie tätig ist, muss grundsätzlich etwas früher aufstehen als andere. Deshalb war es kein Ding, für meine Bildungsreise nach Hamburg einen frühen Flieger zu nehmen – als Lohn der Mühen winkten schliesslich Einsichten in die aktuelle Haupststadt der deutschen Kulinarik. Georg Twerenbold, Gründer von Genusstour.ch, ist ein begabter Netzwerker und Organisator, er führt jeweils die Truppe persönlich von Station zu Station. Man ist grundsätzlich per Bus unterwegs und braucht sich über den Transport keine Sorgen zu machen; kürzere Strecken werden jedoch auch zu Fuss zurückgelegt, damit man die Atmosphäre der Stadt wahrnehmen kann.

 

Ein früher Apéritiv gab Gelegenheit zur Vorstellungsrunde – und rasch stellte sich heraus: Profilierte Gastro-Leute sind hier unterwegs, um ihre Nase in den Wind zu halten. Natürlich wurde auch die Location des Apéros gleich Schauplatz der ersten Einsichten in die Gastrokultur der Zielstadt – in einer Hafenstadt wie Hamburg war das die legendäre Haifisch-Bar. Anschliessend ging es Schlag auf Schlag: Es folgte eine weitere Station mit einem spannenden Konzept, dann war es bereits Zeit für den Lunch im Sushi-Lokal von Fernsehkoch Hennsler. Genusstour bedeutet: Der Chef ist wenn immer möglich im Haus, begrüsst die Runde und führt kurz die Geschichte seines Konzepts aus. Denn ganz klar, von den kreativen Köpfen hinter einer erfolgreichen Gastro-Story lernt man immer am meisten.

Besichtigt werden auf Georg Twerenbolds Genusstouren nicht nur Gastro- sondern auch Retailkonzepte, in denen sich heute bediente Lokale mit einem kulinarischen Angebot zum Einkaufen überschneiden; im Restaurant/Markthalle Hobenköök galt es dann auch gleich, sich mit Mitbringseln für die Leute zuhause einzudecken. Zum Shoppen gibt es aus Zeitgründen jeweils wirklich keine andere Gelegenheit – denn man ist entweder unterwegs und verarbeitet möglichst schnell die neuen Eindrücke, oder man ist am Essen und Trinken oder man hört spannenden Leuten zu, wie sie die Hintergründe ihrer konzeptuellen Gedanken erläutern. Dabei macht man überraschende Bekanntschaften – auf Genusstour in Hamburg kann es gut sein, dass ein vielbeschäftigter Fernsehkoch wie Tim Mälzer sich beim Besuch in der Bullerei für ein halbstündiges Interview zur Verfügung stellt und den Genussreisenden wertvolles Wissen überlässt (während er ein weiteres Mal beweist, dass er ein sympathischer Typ ist, der seinen Erfolg mehr als verdient). Dass die bekannten Küchenchefs und Gastrokonzepter offen und locker sind, hat natürlich damit zu tun, dass sie sich unter ihresgleichen befinden – so fällt gleich mal ein Stressfaktor weg.

 

Für das hochwertige Profil der von Zürich aus startenden Genusstouren ist auch René Widmer zuständig, der in der Branche als einer der bestvernetzten Experten gilt. Der Gastroküchen-Planer aus Rafz interessiert sich mit Leidenschaft Weiterentwicklung der kulinarischen Techniken – wer avantgardistisch kochen möchte, findet die dafür nötigen Geräte bei Widmers Firma Prorest. Deswegen kennt er auch zuverlässig alle ehrgeizigen jungen Köchinnen und Köche. Gemeinsam mit Georg Twerenbold sorgt er dafür, dass die bis etwa 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Genusstouren zuverlässig wertvolle Inputs bekommen; das Spektrum reicht dabei von der Szene-Patisserie im Hipsterquartier bis zum Dreisternelokal im Fünfsternehotel – und natürlich wird stets nicht nur geredet, sondern eben auch genossen, teilweise bis spät in die Nacht. Wer sich selbst, vor allem a  ber auch den ambitionierten Leuten in seinem Betrieb, etwas Gutes tun und sie zusammenbringen möchte, ist mit einer Genusstour genau richtig beraten: Die gemeinsame Zeit unterwegs und an den besten Tischen der jeweils besuchten Stadt bringt auf angenehmste Weise zusammen und sorgt auch für weitere Vernetzung untereinander. Ich werde baldmöglichst wieder an einer Genusstour teilnehmen!

Unsere kurze Info: Seit über 10 Jahren bieten wir im In – und Ausland kulinarische Erlebnisse an. Genusstouren durch Schweizer Städte, Reisen in die Genussmetropolen Europas. Bei uns erhalten Sie exklusive Einblicke hinter die Kulissen der besten Gastronomiebetriebe, wir führen Sie in Weinkeller, die sonst niemand zu Gesicht bekommt. Mit uns lernen Sie die Gastronomie abseits der betretenen Wege kennen und hören spannende Geschichten, die nur ein Insider kennen kann. Auf einer Genusstour trinken sie erlesene Weine, essen auf Empfehlung des Küchenchefs, Gerichte, die nicht auf einer Karte stehen. Und wir führen sie auch mal in ein Hinterzimmer, wo sonst nur Stammgäste oder VIPs dinieren.

Text: HG Hildebrandt Fotos: ZVG & genusstour.ch Special Thanks to: René Widmer

 

 

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Top 10 Fleisch, Meat, Viande

Fleisch ist ein Trend und wird es bleiben. Wichtig in finde ich, dass wir ein grosses Augenmerk auf Herkunft, Haltung und Menge legen. Lieber ein Simmentaler Kalbskotelette von 200 Gramm als ein Tomahawk aus Brasilien von 600 Gramm oder ein gepfeffertes Rinderfilet aus Irland (PfefferTrick). Natürlich gibt es auch in Irland gute Züchter mit Freilandhaltung und richtiger Ernährung. Aber Hand aufs Herz: Wenn der Gastronom beim Grossmetzger Irlandffilet kauft, ist ihm in diesem Moment nur der Preis wichtig – erst dann kommt die Qualität (und das Preis-/Leistungsverhältnis ist oft auch ok) Herkunft, Futter und Haltung sind ihm aber in diesem Moment egal. Denn die Marge muss stimmen, da das Business auch verdammt hart ist.

 

 

Rindsfilet – Smith & the Luma, Binz

 

@smithandtheluma
@smithandtheluma

Schwierig. Das wohl mit Abstand beliebteste Stück Fleisch in den Zürcher Restaurants. Es gibt wohl Beizen, die könnten nur das Rindsfilet auf der Karte haben. Aber wenn ich ein Filet esse dann im Smith & the Luma. Professionalität, Qualität und Ambiente sind hier (neben dem Wein) nahezu perfekt. Kein Schickimicki, keine Sösseli – sondern wahre Metzgers-Kunst. «En Guete».


Kalbskotelette – Real, Chreis Cheib

 

@restaurant-real.ch

Anfang Jahr hatte ich in einer meiner Lieblings-Beizen ein Kalbskotelette. Das war top, zart, richtig gebraten und mit viel Liebe zubereitet – eigentlich gehört das auf Platz eins. Trotzdem: Seit mehr als 15 Jahren besuche ich Bruno im Real (Aurelio Ableger) an der Müllerstrasse. Kalbskotelett mit Spinat und spanischen Kartoffeln. Ein Traum. Besser geht nicht. Bleibt über die Jahre hinweg gesehen meine absolute Nummer 1.


Entrecôte – Bürgli, Wollishofen

@restaurantbuergli.ch

2019 sind mehrere neue Entrecôte-Spezialisten in der Stadt aufgegegangen. An Genf oder Bordeaux wird Zürich wohl nie gemessen werden können. Aber dennoch: Mein Entrecôte esse ich zwar nicht so häufig aber immer sehr gerne im Bürgli.


Züri Gschnetzelts – Oepfelchammer, Niederdorf

@oepfelchammer.ch

Im Herzen der Altstadt findet man mit der «Oepfelchammer» die älteste, unverändert erhaltene Weinstube in Zürich. Seit 1801 zählt der Ort zu den Sehenswürdigkeiten der Limmatstadt. In rustikalem Ambiente werden typische Schweizer Gerichte und Weine serviert, darunter natürlich auch ein authentisches Zürcher Geschnetzeltes – wahlweise mit oder ohne Kalbsnieren.


Siedfleisch/Tafelspitz – Hofwiesen, Oerlikon

@hofwiesen.ch

Hier schaue ich nie auf die Speisekarte. Der Tafelspitz von Frank zubereitet ist mein Favorit. Alle besuchen das Gasthaus wegen dem Wienerschnitzel, das auch wirklich sehr gut ist. Aber ich bleibe beim Tafelspitz (Wiener Siedfleisch).


Burger – James Joyce, Bahnhofstrasse

@jamesjoyce.ch

Ist er wirklich der Beste? Hmm – gute und schwierige Frage. Meiner Meinung nach mich stimmt
Im James Joyce vieles und vor allem das Ambiente und die Qualität des Rotweins. Daher ist der Burger von Lisa Bauer für mich die Nummer 1. Ob die Selbstdeklaration «Probably The Best Burger in Town» stimmt, darf jeder für sich selber entscheiden. Auf alle Fälle ein absoluter Genuss.


Würste – Metzg Grill, Langstrasse

@genusstour.ch

Die Metzg eröffnete Ende 2015. Küchenchefin Marlene Halter hat einen Ort für alternative Fleischkultur geschaffen. Die Chefin wurstelt sich autodidaktisch durchs Metzgerhandwerk und träumt dabei vom eigenen Hof. Für Wurstliebhaber die erste Adresse in der Stadt.


Wienerschnitzel – Baur’s, Talstrasse

@baurs-zurich.ch

Das «Baur’s» verkörpert die raffinierte klassischen Brasserie. Hier trifft elegantes Ambiente auf Internationalität. Das «Baur’s» zelebriert Klassiker der europäischen (französischen) Küche. Für mich ist das Wienerschnitzel eine kleine Provokation auf der Karte – denn Wien und Paris liegen kulinarisch weit auseinander. Aber dennoch. Unbedingt probieren.


 

Plättli – Hatecke, Löwenstrasse

© hatecke.ch

Mein Liebling, mein Favorit. Nur das Beste ist hier gut genug. Top. Regionaler geht nicht. Der beste Salsiz, das beste Trockenfleisch auf dem schönsten Plättli angerichtet. Die wohl einzige Metzgerei in der Stadt, in der man gerne sitzenbleibt und noch ein Glas Wein trinkt. Ein grosses Dankschön an die Familie Hatecke. Ja und es stimmt – auch ein absolutes Top Tatar gibt es hier. Danke.


Tatar – Rôtisserie Storchen, Weinplatz

@rotisseriestorchen.ch

 

Hätte ich diesen Artikel 2019 geschrieben – wäre das Gustav hier erwähnt. Nun aber nicht mehr – hoffen wir das Antonio seinen Signature dish bald wieder irgendwo in der Stadt zubereitet. Hatecke will ich hier ganz bewusst nicht erwähnen, sonst muss ich in Zukunft anstehen, wenn ich ein Tatar will. Also geht in die Rôtisserie und schaut zu, wie das Tatar am Tisch zubereitet wird.

Anmerkung: Noch was zu meinen Top 10. Dies ist eine Aufzählung von Restaurants oder Outlets, wo man mich auch mal antrifft und die ich toll finde. Ob das erwähnte Gericht das Beste ist, behalte ich mir vor – da gibt es bei einer Diskussion von 10 Personen wahrscheinlich auch 10 Meinungen oder Tipps.

Genusstour – sind ideal als Kunden- oder Team-Events. Miteinander die kulinarische Seite einer Stadt erleben und gemeinsam beim Genuss ein paar Restaurants entdecken. Immer wieder ein Erlebnis für Gaumen, Nätwörking, Kundenbindung und Team-Motivation.

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Hier trifft man mich

Die Liste ist nicht so lang – und vor allem ist Sie auch nicht komplett. Aber meine Lieblings-Restaurants haben es verdient auch mal seperat genannt zu werden. Da ich ja nicht immer für diese Werbung machen kann/will – denn dann habe ich ja keinen Platz mehr. Ja und während dem aufarbeiten dieses Beitrages musste ich auch noch eins streichen – das Cafe Boy. Schade. Aber immer noch in der Hoffnung, dass ich die Küche vom Jann wieder irgendwo erleben darf…

Caduff’s Wine Loft

Kraftstrotzend, muskulös, aber auch feinsinnig und perfektionistisch. Die Küche ist wie Beat Caduff selber. In der Wine Loft werden beste Ausgangsprodukte zu kleinen, anspruchsvollen Meisterwerken der Alltagsküche verarbeiten. Beat Caduff sucht mit viel Herzblut nach dem Allerbesten und scheut keinen Aufwand, um diese genialen Topqualitäten immer wieder zu finden. Von Kerzen erleuchtet, liegen im klimatisierten Gewölbe unter der Wine Loft Tausende von Weinflaschen. Die begehbare Weinkarte des Restaurants ist eine Sammlung, die als städtische Sehenswürdigkeit an sich gelten kann.

www.wineloft.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag, am Mittag und am Abend (Samstag nur am Abend).

Camino

Das Mutter-Tochtergespann Claire Kuhn und Sarah Hartmann hat im August 2009 das Restaurant Camino eröffnet, und es entstand eine kleine Oase mit Innenhof mitten in Zürich. Ein Ort zum Geniessen, zum Entspannen, zum Feiern, oder einfach um die Hektik der Stadt und des Tages für eine Weile vergessen zu können. Die Philosophie der beiden Gastgeberinnen ist es bis heute, zur Einfachheit zurückzukommen, weg von dem Künstlichen, Sterilen und Ungemütlichen. «Wir wollen ein Restaurant sein, in dem man sich wohl fühlt, hervorragend essen kann, in dem man gerne mal ein bisschen länger sitzen bleibt oder auch gute Geschäfte in einem unseren diskreten Séparées abschliessen kann», ist das Credo der beiden Frauen. Im Camino wird die italienische Küche gepflegt, bei Offenheit für alle kulinarischen Inspirationen. Wichtig sind hochstehende und saisonale Produkte, die ihren tollen Eigengeschmack behalten.

www.restaurant-camino.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag mittags und abends (Samstag nur am Abend).

Coco Grill & Bar

Das diskrete, charmante und ruhige Lokal mitten in der Stadt gleich beim Paradeplatz. Im Innern ein Ambiente wie in einem edlen Schooner aus vergangen Tagen. Draussen ein Kräutergarten mit viel Cachet. Und im Sous-Sol der Weinkeller mit Platz für einen privaten Anlass oder ein verschwiegenes Geschäftsessen. Im Coco muss man nicht lange wählen, denn eine Speisekarte gibt es nicht. Voraus werden Ihnen zwei Kleinigkeiten aus der Küche von Sandro Flury serviert. Nach dem gmüesigen Zwischengang, gibt’s dann Ihre ausgewählte Grillade mit frischen Saucen separat dazu. Nach so viel Speis und Trank braucht es fast einen zweiten Magen für das Dessert… aber auch dies ein Muss!

www.restaurant-coco.ch – Geöffnet von Montag bis Samstag über den Mittag und am Abend (Samstag nur am Abend).

Gustav

«Ich versuche, Menüs zu kochen, die verständlich sind und so Erinnerungen hervorrufen oder Emotionen auslösen» – Antonio Colaianni. Deshalb werden im Restaurant GUSTAV klassische, mediterrane Gerichte mit modernem Einschlag serviert. Der Fokus liegt dabei auf erstklassigen Produkten, die von Hand verarbeitet und a-la-minute zubereitetet werden. Frische und Qualität sind die höchsten zwei Gebote der Genussküche. Neben feinem Essen werden über 350 Weine und die grösste Champagner Karte der Schweiz angeboten.

www.gustav-zuerich.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag. Mittags und abends geöffnet (Samstag nur abends).

Morgenstern

In einer Seitenstrasse im Kreis 4 fühlt man sich im Morgenstern da Mario gleich mitten drin. Temperamentvolle Geselligkeit gepaart mit der Empfehlung des Chefs sind das Erfolgsrezept. Apulische und mediterrane Spezialitäten und Weine füllen Teller und Glas. Es gibt zwar eine Karte, aber primär zählt, was der Kellner für frische Saisongerichte mündlich verkündet. Einfach zubereitet und liebevoll gekocht.

www.morgenstern-zh.ch – Geöffnet immer ausser sonntags. Am Samstag nur am Abend

Widder Bar & Kitchen

Die Widder Bar & Kitchen ist das Herzstück des Widder Hotels in Zürich und kombiniert geschickt die Geschichte der Stadt mit dem modernen Flair, welches sich über Design und Kulinarik präsentiert. Das Genuss-Konzept erstreckt sich über zwei Etagen und verbindet so Zürichs Bar-Kultur mit Casual Dining und einer Open Kitchen im ersten Stock. Der Schweizer Executive Chef Tino Staub hat sich der Suche nach interessanten und neu interpretierten Geschmacksrichtungen verschrieben, die in der Widder Bar & Kitchen gekonnt mit der Mixology Kunst gepaart werden.

www.widderhotel.com – Geöffnet von Dienstag bis Samstag, am Mittag und am Abend.

Gamper Bar

Ja, die darf jetzt auch nicht mehr fehlen. Die kleine bar in der Starssenecke im Chreis Cheib. Noch nicht so häufig, dafür immer wieder – zum Apero und kleinem Snack in die Bar vom Balz. Hervorragende Champagnerkarte – toller Port Tonic – ab und zu mal Live Musik – Fisch aus der Dose und eine tolle Charcuterie. Ja, dass sind mitunter die Gründe wieso es mich immer wieder in den Ecken verschlägt.

www.gamper-bar.ch – Geöffnet jeweisl ab 16h von Dienstag bis Samstag.

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Gastro-Fach-Tour in Zürich – 19. August 2019

Seit Jahrzehnten bewege ich mich in der Gastronomie – vor und hinter den Kulissen. Besuche jedes Jahr gegen 1000 Gastronomie-Lokale und in der Stadt Zürich fühl ich mich zuhause. Im 2011 habe ich begonnen, Genusstouren in den verschiedenen Kreisen Zürichs zu organisieren – dies zu vielen Themen. Seitdem sind es über 250 Touren und neben Zürich finden diese auch in Basel, Bern und Luzern statt.

Ein paar Mal im Jahr nehme ich auch Gastronomen mit auf die «andere» Stadtführung – zu den Besten, zu tollen Neuen, zu den Unbekannten und nicht zu vergessen zu Gründern, Phantasten, Perfektionisten und Visionären.

Begleite mich losgelöst vom Berufs-Alltag am 19. August 2019 auf eine Gastro-Fach-Tour und erlebe mit mir die spannendsten Seiten der Zürcher Gastroszene. Wer steckt hinter den Konzepten, wer kocht, wem gehört das Lokal. Auf meinen Touren erfahren wir immer Neues und Mehr.

 

Hier gehts zu den weiteren Informationen & Anmeldung

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UrbanKaffee – Meine Top Kaffees in Zürich

Gemäss Cafetier Suisse trinken wir knapp 3 Kaffees pro Tag – Also mein Konsum liegt da einiges höher… Nur Deutschland und Norwegen trinkt mehr Kaffee. Und ebenfalls kostet der Kaffee im Schnitt mehr als 4 CHF – soll aber in der Stadt Zürich am teuersten sein.

Nun – wie einleitend geschrieben bin ich wahrscheinlich ein Kaffee-Junkie, resp. Espresso-Junkie. Der Espresso ist wohl das Getränk, welches bei mir am häufigsten serviert wird und ich erlaube von mir zu behaupten, dass ich beim klassischen Espresso ein Verständnis für Qualität habe. Neben dem Espresso ist höchstens mal ein Espresso-Machiatto auf meiner Liste – aber bitte nicht aus so einem Vollautomaten mit Milchschäumer und Kapsel, welcher sich leider ein wenig breit macht in der Gastronomie. Zuhause kann das ja mal sein – wenn die Maschine nicht so häufig benutzt wird – aber bitte nicht in der Gastro.

So aber nochmals auf den Preis zurück zu kommen. Seit Mitte letztem Jahr bekomm ich einen tollen Espresso an der Bahnhofstrasse – und dies für CHF 3. Klar im Pappbecher und auf der Strasse – aber immerhin an der Bahnhofstrasse. Neuerdings bekomme ich sogar einen der besten Espressos der Stadt an der Bahnhofstrasse für CHF 4. Und dies in einer Bank. Die Bar45.

Der Kaffee ist für mich 5 CHF Wert, wenn die Qualität stimmt, die richtige Tasse benutzt wird und diese auch heiss ist, der Kaffee nicht verbrannt, bitter und ohne Schaum. Sondern ebenso wie er sein muss.

Damit dies auch alle begreifen, gibts wahnsinnig viele Barista Kurse in jeglichen Qualitäts-Stufen und Preisen und neu bietet der Cafetier Suisse ab diesem Sommer sogar einen Kaffee-Sommelier Kurs an. Aber eigentlich finde ich, ist es so simpel einen tollen, guten, klassischen Espresso zu machen und servieren – aber das ist leider häufig nicht der Fall. Einen Basis Kurs wird im CoffeeLab am Stauffacher angeboten – der HomeBarista Kurs.

Damit ihr wisst wo ihr mit Bestimmtheit einen tollen Kaffee oder Espresso kriegt – hier meine Top 10 Kaffee-Plätze in der Stadt Zürich (die Reihenfolge ist nicht wertend):

  1. Cafe Lang, Limmatplatz
  2. Cafe Gourmet, Bahnhofsplatz
  3. Cafe Miro, Brauerstrasse
  4. Salon Salut, Weststrasse
  5. Cafe Shack, Müllerstrasse
  6. La Stanza, Bleicherweg
  7. Bar 45, Bahnhofstrasse
  8. Milchbar, Kappelergasse
  9. VI Cafe beim Rennweg
  10. Hotel Storchen, Unter den Arkaden

Übrigens auch in diesem Jahr bieten wir an der Food Zurich diverse Genuss Touren an – unter anderem auch die Urban Kaffee Tour.

Urban Kaffee-Tour Genussvoll die 400-jährige Geschichte der Zürcher Kaffeekultur kennenlernen

Das beliebteste Getränk der Welt ist über 1000 Jahre alt. In Zürich ist der Kaffee aber erst vor rund 400 Jahren angekommen. Wie hat sich die Kaffeekultur in Zürich seither entwickelt? Was bestimmt den Geschmack des Getränks eigentlich massgeblich? Fragen über Fragen, die auf der Urban Kaffee-Tour beantwortet werden. Aber keine Angst: Die dreistündige Tour ist keine Geschichtslektion, sondern ein spannender und vergnüglicher Rundgang, auf dem die Teilnehmer coole Zürcher Cafés kennenlernen. Dabei entdecken sie den besten Kaffee der Stadt, lernen versierte Baristas kennen und dürfen sie mit Fragen zur Zubereitung und Trends löchern. Weitere Infos zur Tour und den Daten findest du gleich hier.

Mein Favorit in MIlano
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