Archive by Category "Trend Touren"

Genusstour – wenn Reisen wirklich bildet

Mit Genusstour.ch unterwegs zu sein, ist gleichzeitig lehrreich und unterhaltsam. Die toll organisierten Trips bringen Gastro-Interessierte an die neusten Locations und mit den Menschen dahinter zusammen.

Als Produzent und demnach auch Verkäufer von Getränken bin ich selbstverständlich an gastronomischen Trends sehr interessiert. Als ich im Herbst 2019 das Angebot sah, mit genusstour.ch nach Hamburg zu reisen – eine meiner ewigen Sehnsuchts-Städte – war ich deshalb schnell entschieden. Von meiner früheren Zusammenarbeit mit Genusstour in Zürich wusste ich: Diese ausgedehnten Spaziergänge durch die Welt der Konsumtrends sind zuverlässig gut organisiert und machen Freude.

 

Wer in der Gastronomie tätig ist, muss grundsätzlich etwas früher aufstehen als andere. Deshalb war es kein Ding, für meine Bildungsreise nach Hamburg einen frühen Flieger zu nehmen – als Lohn der Mühen winkten schliesslich Einsichten in die aktuelle Haupststadt der deutschen Kulinarik. Georg Twerenbold, Gründer von Genusstour.ch, ist ein begabter Netzwerker und Organisator, er führt jeweils die Truppe persönlich von Station zu Station. Man ist grundsätzlich per Bus unterwegs und braucht sich über den Transport keine Sorgen zu machen; kürzere Strecken werden jedoch auch zu Fuss zurückgelegt, damit man die Atmosphäre der Stadt wahrnehmen kann.

 

Ein früher Apéritiv gab Gelegenheit zur Vorstellungsrunde – und rasch stellte sich heraus: Profilierte Gastro-Leute sind hier unterwegs, um ihre Nase in den Wind zu halten. Natürlich wurde auch die Location des Apéros gleich Schauplatz der ersten Einsichten in die Gastrokultur der Zielstadt – in einer Hafenstadt wie Hamburg war das die legendäre Haifisch-Bar. Anschliessend ging es Schlag auf Schlag: Es folgte eine weitere Station mit einem spannenden Konzept, dann war es bereits Zeit für den Lunch im Sushi-Lokal von Fernsehkoch Hennsler. Genusstour bedeutet: Der Chef ist wenn immer möglich im Haus, begrüsst die Runde und führt kurz die Geschichte seines Konzepts aus. Denn ganz klar, von den kreativen Köpfen hinter einer erfolgreichen Gastro-Story lernt man immer am meisten.

Besichtigt werden auf Georg Twerenbolds Genusstouren nicht nur Gastro- sondern auch Retailkonzepte, in denen sich heute bediente Lokale mit einem kulinarischen Angebot zum Einkaufen überschneiden; im Restaurant/Markthalle Hobenköök galt es dann auch gleich, sich mit Mitbringseln für die Leute zuhause einzudecken. Zum Shoppen gibt es aus Zeitgründen jeweils wirklich keine andere Gelegenheit – denn man ist entweder unterwegs und verarbeitet möglichst schnell die neuen Eindrücke, oder man ist am Essen und Trinken oder man hört spannenden Leuten zu, wie sie die Hintergründe ihrer konzeptuellen Gedanken erläutern. Dabei macht man überraschende Bekanntschaften – auf Genusstour in Hamburg kann es gut sein, dass ein vielbeschäftigter Fernsehkoch wie Tim Mälzer sich beim Besuch in der Bullerei für ein halbstündiges Interview zur Verfügung stellt und den Genussreisenden wertvolles Wissen überlässt (während er ein weiteres Mal beweist, dass er ein sympathischer Typ ist, der seinen Erfolg mehr als verdient). Dass die bekannten Küchenchefs und Gastrokonzepter offen und locker sind, hat natürlich damit zu tun, dass sie sich unter ihresgleichen befinden – so fällt gleich mal ein Stressfaktor weg.

 

Für das hochwertige Profil der von Zürich aus startenden Genusstouren ist auch René Widmer zuständig, der in der Branche als einer der bestvernetzten Experten gilt. Der Gastroküchen-Planer aus Rafz interessiert sich mit Leidenschaft Weiterentwicklung der kulinarischen Techniken – wer avantgardistisch kochen möchte, findet die dafür nötigen Geräte bei Widmers Firma Prorest. Deswegen kennt er auch zuverlässig alle ehrgeizigen jungen Köchinnen und Köche. Gemeinsam mit Georg Twerenbold sorgt er dafür, dass die bis etwa 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Genusstouren zuverlässig wertvolle Inputs bekommen; das Spektrum reicht dabei von der Szene-Patisserie im Hipsterquartier bis zum Dreisternelokal im Fünfsternehotel – und natürlich wird stets nicht nur geredet, sondern eben auch genossen, teilweise bis spät in die Nacht. Wer sich selbst, vor allem a  ber auch den ambitionierten Leuten in seinem Betrieb, etwas Gutes tun und sie zusammenbringen möchte, ist mit einer Genusstour genau richtig beraten: Die gemeinsame Zeit unterwegs und an den besten Tischen der jeweils besuchten Stadt bringt auf angenehmste Weise zusammen und sorgt auch für weitere Vernetzung untereinander. Ich werde baldmöglichst wieder an einer Genusstour teilnehmen!

Unsere kurze Info: Seit über 10 Jahren bieten wir im In – und Ausland kulinarische Erlebnisse an. Genusstouren durch Schweizer Städte, Reisen in die Genussmetropolen Europas. Bei uns erhalten Sie exklusive Einblicke hinter die Kulissen der besten Gastronomiebetriebe, wir führen Sie in Weinkeller, die sonst niemand zu Gesicht bekommt. Mit uns lernen Sie die Gastronomie abseits der betretenen Wege kennen und hören spannende Geschichten, die nur ein Insider kennen kann. Auf einer Genusstour trinken sie erlesene Weine, essen auf Empfehlung des Küchenchefs, Gerichte, die nicht auf einer Karte stehen. Und wir führen sie auch mal in ein Hinterzimmer, wo sonst nur Stammgäste oder VIPs dinieren.

Text: HG Hildebrandt Fotos: ZVG & genusstour.ch Special Thanks to: René Widmer

 

 

Read more

48 Stunden Berlin

Die Idee ein Wochenende in Berlin zu verbringen ist einfach genial. Zwei Tage Kulinarik pur in der pulsierenden Hauptstadt Deutschlands. Viel Erleben, Geniessen und neue Erfahrungen sammeln. Das haben wir an einem Wochenende im Februar erlebt – auf einer Genussreise nach Berlin.

Wir – zehn Geniesser aus diversen Ecken der Schweiz – haben uns am Freitag bei der PSM, die Preussische Spirituosen Manufaktur, in Berlin-Wedding getroffen. Die Themen der ersten drei Stunden waren: Riechen und Schmecken. Begleitet vom Destillateur-Meister Gerald. Die Millionen von Gerüchen können wir mit unserem Wortschatz gar nicht beschreiben. Ingwer, Rosenblüten, Gin, Erdbeeren und viele andere Düfte durften wir kennen lernen.

Der Abendliche Genuss-Spaziergang rund um die Torstrasse brachte uns in die Weinbar Rutz zu Nancy Grossmann – der Sommelière der Stunde. Mit verschiedenen deutschen Weinen begleitet von Käse und Trockenfleisch. Der perfekte Start in den Abend. Ein Abstecher in DIE Negroni Bar am Rosenthaler-Platz. Das Dinner am grossen Tisch in der Fleischerei von Bernard Hölzl rundete den Abend vor dem letzten Drink in der Amano Bar an der August-Strasse ab.

 

 

Das Amano Hotel in Berlin-Mitte ist seit einiger Zeit meine Lieblings-Absteige in Berlin. Lage, Preis, Sauberkeit lassen keine Fragen offen. Die Möglichkeit für einen Abstecher in die grossartige Bar und der Panormablick, den man im Sommer auf der Dachterrasse geniessen kann, sind weitere schlagende Argumente für das Hotel Amano. Dass das Konzept erfolgreich ist, zeigt dass dieses Jahr bereits das sechste Hotel der Gruppe eröffnet wird.

Berlin ist so weitläufig, dass wir uns für die XXL eines klassischen Trabis entschieden haben – Sebastian und Peter chauffieren uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin bevor wir um 11 Uhr bei Thomas den ersten Stopp machen – in der Sardinen Bar. Die beste und grösste Auswahl an Fischkonserven bilden das Herz dieses einzigartigen Gastronomiekonzeptes im Schöneberger Kiez. Normalerweise haben Fische in Dosen ein tristes Dasein, nicht so bei Thomas Vetter. Thomas erkennt die Vielfalt und das Potential der Dosen-Fische und gibt Ihnen einen frischen Twist. Er ermöglicht uns in seiner Sardinen Bar einen tollen und einmaligen Zugang zu einem neuen Bewusstsein für die Qualität und die Vielfalt dieser Fische.

 

 

Nach dem kulinarischen Einstieg geht die Fahrt mit den Stretch-Trabis weiter Richtung Check-Point-Charlie und an die Rudi-Dutschke-Strasse 26. Eine Adresse, die jeder Geniesser in Berlin kennen sollte. Hier kocht Tim Raue, der leider einmal mehr nicht im Restaurant war. An das gewöhnt man sich aber. Eigentlich ist seine Fine-Dining-Küche mit starkem asiatischem Einschlag der Hauptdarsteller. Und seine grossartigen Service- und Küchencrew hat wie immer alles im Griff. Ein Lunch auf allerhöchstem Niveau mit Signature Dishes wie den Wasabi-Mayo-Kaisergranat, wie auch das Chiu Chow Chuli Wagyu Beef begeistern mich immer wieder, daher kehre ich immer wieder zum Lunch zu Tim Raue zurück. Direkt bei der verglasten Küche ist der Lunch und das Schauspiel der Crews immer wieder ein Erlebnis und ab und zu auch einen Lacher wert.

 

@tim-raue.com

 

Gleich um die Ecke finden Weinfreunde eine weitere tolle Geniesser-Lokalität. Planet Wein lebt frei nach dem Motto: «Für einen guten Wein braucht man keinen Anlass, der Wein ist Anlass genug». Über 500 verschiedene Sorten präsentieren sich in den Regalen und laden ein hier einiges zu degustieren oder mit Freunden einfach zu geniessen. Alle Flaschenweine werden mit einem «Zapfengeld» von nur 5 (!) Euro auch am Tisch serviert. Kleine Köstlichkeiten wie zum Beispiel einer deutschen Käseauswahl vom Toplieferanten Fritz Lloyd Bloomeyer runden das Angebot auch kulinarisch ab.

Meine Neu-Entdeckung in Berlin – hat seine Wurzeln in einer anderen wunderbaren europäischen Stadt, neben Berlin wohl meine Lieblingsstadt: Istanbul. Wer gerne orientalisch essen geht und einen Abend im gehobenen Ambiente geniessen möchte, der ist im türkischen Restaurant Baba Pirzola am Wittenbergplatz vis à vis vom «KaDeWe» genau richtig. Im Baba Pirzola erwartet uns eine Vielzahl von türkischen Spezialitäten aus der Küche in einem perfekten Ambiente, wie es sonst nur in Istanbul findet. Hier wird gelebt, gegessen, gefeiert, gequatscht, getrunken und manchmal auch getanzt. Unzählige Meze, eine Vielzahl von Raki’s, türkischer Wein, Grillspezialitäten und vieles mehr runden den perfekten Abend ab. Für Vegetarier gibt es eine grosse Auswahl an fleischlosen Spezialitäten, die hierzulande kaum bekannt sind, jedoch in der türkischen Küche auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Ambiente ist modern. Lange Tafeln oder runde Tische für bis zu sechs Personen bringen Abwechslung in das Raumkonzept. Ein Highlight ist ausserdem die zum Teil verglaste Showküche, hinter der die Gäste den Küchenchefs dabei zusehen können, wie das Fleisch am Grill gegart und zubereitet wird. Das Baba Pirzola überzeugt jedoch nicht nur mit seinem szenigen Innendesign, auch der Service ist sehr aufmerksam und zuvorkommend.

 

 

Neben Bikini, House of Gin, Berliner Zoo und MotelOne ist mittendrin das Roca, ein entspannter Rückzugsort, in dem Sie auf höchstem Niveau modern und mediterran speisen können. Frische Farben und natürliche Materialien bilden einen geschmackvollen Rahmen. Bei schönem Wetter wird die Terrasse zu einem beliebten Treffpunkt, während das lebendige Berliner Stadtleben vorbeizieht. Für mich ein idealer Ort für eine kurze Pause. Jetzt müssen Nico und sein Team einfach noch ein bisschen flinker werden, lächeln, dann werden die Gäste auch noch aufmerksam auf dieses Lokal.

 

So, das waren 48 Stunden Berlin. Das Gaspedal wurde durchgetreten und viele Erlebnisse aufgenommen. Ich freue mich auf das nächste Genuss-Wochenende und wenn jemand eine Truppe zusammen hat – let me know – ich begleite euch gerne.

 

Read more

Genusstour an der Genusswoche in Basel

Die erste Genusswoche Basel findet vom 12. bis 22. September 2019 statt. In knapp einem Monat geht es los! Und wir sind dabei. Erstmals bieten wir in Basel unsere UrbanKaffeeTour und die KlassikerTour an. Jeweils zwischen Freitag und Sonntag spazieren wir durch Basel und besuchen bekannte und weniger bekannte Genussorte. Wie immer sind die Start-Orte bekannt und der Rest ist Überraschung. Alle Informationen findet ihr hier.

In Basel dreht sich während elf Tagen alles um das Thema Genuss. Die Genusswoche Basel findet vom 12. bis 22. September 2019 an zahlreichen Lokalitäten in Basel statt. Die Basler Genusswoche hat zum Ziel, den Genuss, den Respekt vor den Lebensmitteln, die  Freude am Kochen und am guten Essen zu fördern sowie dem lokalen Genusshandwerk eine Bühne zu bieten. Die Besucherinnen und Besucher können während elf Tagen an zahlreichen Veranstaltungen Neues entdecken, Mitmachen oder einfach geniessen. Projektleiter Daniel Nussbaumer: “Wir sind überwältigt von der Anzahl Anmeldungen. Unser Ziel war es, um die 30 Angebotspartner für die Lancierung der ersten Genusswoche in BaselStadt zu gewinnen, nun sind es über 100. Im Vordergrund stehen aber nicht die Menge der Veranstaltungen, sondern dass es gelungen ist, ein abwechslungsreiches Angebot für alle mit vielen Highlights zusammenzustellen.“

Das Angebot ist bunt und vielfältig. Es stammt von Produzenten, Händlern, Gastronomen und Kulturschaffenden. „Es ist sehr erfreulich, dass so viele verschiedene Betriebe an der Genusswoche Basel teilnehmen. Die Lebensmittelbranche ist stark verbunden mit regionalen Produkten und zeigt eine hohe Innovationsbereitschaft’’, so der Präsident des Wirteverbands Basel-Stadt, Maurus Ebneter.

Die Genusswoche Basel ist eine gemeinsame Aktion von Pro Innerstadt Basel, Wirteverband Basel-Stadt, Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, Markthalle Basel, der Künstlerin Sandra Knecht und Daniel Nussbaumer als Projektleiter. Sie wird unterstützt von Slow Food Base-Stadt und Land, Gewerbeverband Basel-Stadt, Verein Kultur & Gastronomie, Gsünder
Basel, Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt und dem Kochbuchautor Claudio del Principe.

#genuss #feinegutzi #genusstour #basel #genusswoche #urbankaffee #klassik #september #2019

Read more

Hier trifft man mich

Die Liste ist nicht so lang – und vor allem ist Sie auch nicht komplett. Aber meine Lieblings-Restaurants haben es verdient auch mal seperat genannt zu werden. Da ich ja nicht immer für diese Werbung machen kann/will – denn dann habe ich ja keinen Platz mehr. Ja und während dem aufarbeiten dieses Beitrages musste ich auch noch eins streichen – das Cafe Boy. Schade. Aber immer noch in der Hoffnung, dass ich die Küche vom Jann wieder irgendwo erleben darf…

Caduff’s Wine Loft

Kraftstrotzend, muskulös, aber auch feinsinnig und perfektionistisch. Die Küche ist wie Beat Caduff selber. In der Wine Loft werden beste Ausgangsprodukte zu kleinen, anspruchsvollen Meisterwerken der Alltagsküche verarbeiten. Beat Caduff sucht mit viel Herzblut nach dem Allerbesten und scheut keinen Aufwand, um diese genialen Topqualitäten immer wieder zu finden. Von Kerzen erleuchtet, liegen im klimatisierten Gewölbe unter der Wine Loft Tausende von Weinflaschen. Die begehbare Weinkarte des Restaurants ist eine Sammlung, die als städtische Sehenswürdigkeit an sich gelten kann.

www.wineloft.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag, am Mittag und am Abend (Samstag nur am Abend).

Camino

Das Mutter-Tochtergespann Claire Kuhn und Sarah Hartmann hat im August 2009 das Restaurant Camino eröffnet, und es entstand eine kleine Oase mit Innenhof mitten in Zürich. Ein Ort zum Geniessen, zum Entspannen, zum Feiern, oder einfach um die Hektik der Stadt und des Tages für eine Weile vergessen zu können. Die Philosophie der beiden Gastgeberinnen ist es bis heute, zur Einfachheit zurückzukommen, weg von dem Künstlichen, Sterilen und Ungemütlichen. «Wir wollen ein Restaurant sein, in dem man sich wohl fühlt, hervorragend essen kann, in dem man gerne mal ein bisschen länger sitzen bleibt oder auch gute Geschäfte in einem unseren diskreten Séparées abschliessen kann», ist das Credo der beiden Frauen. Im Camino wird die italienische Küche gepflegt, bei Offenheit für alle kulinarischen Inspirationen. Wichtig sind hochstehende und saisonale Produkte, die ihren tollen Eigengeschmack behalten.

www.restaurant-camino.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag mittags und abends (Samstag nur am Abend).

Coco Grill & Bar

Das diskrete, charmante und ruhige Lokal mitten in der Stadt gleich beim Paradeplatz. Im Innern ein Ambiente wie in einem edlen Schooner aus vergangen Tagen. Draussen ein Kräutergarten mit viel Cachet. Und im Sous-Sol der Weinkeller mit Platz für einen privaten Anlass oder ein verschwiegenes Geschäftsessen. Im Coco muss man nicht lange wählen, denn eine Speisekarte gibt es nicht. Voraus werden Ihnen zwei Kleinigkeiten aus der Küche von Sandro Flury serviert. Nach dem gmüesigen Zwischengang, gibt’s dann Ihre ausgewählte Grillade mit frischen Saucen separat dazu. Nach so viel Speis und Trank braucht es fast einen zweiten Magen für das Dessert… aber auch dies ein Muss!

www.restaurant-coco.ch – Geöffnet von Montag bis Samstag über den Mittag und am Abend (Samstag nur am Abend).

Gustav

«Ich versuche, Menüs zu kochen, die verständlich sind und so Erinnerungen hervorrufen oder Emotionen auslösen» – Antonio Colaianni. Deshalb werden im Restaurant GUSTAV klassische, mediterrane Gerichte mit modernem Einschlag serviert. Der Fokus liegt dabei auf erstklassigen Produkten, die von Hand verarbeitet und a-la-minute zubereitetet werden. Frische und Qualität sind die höchsten zwei Gebote der Genussküche. Neben feinem Essen werden über 350 Weine und die grösste Champagner Karte der Schweiz angeboten.

www.gustav-zuerich.ch – Geöffnet Dienstag bis Samstag. Mittags und abends geöffnet (Samstag nur abends).

Morgenstern

In einer Seitenstrasse im Kreis 4 fühlt man sich im Morgenstern da Mario gleich mitten drin. Temperamentvolle Geselligkeit gepaart mit der Empfehlung des Chefs sind das Erfolgsrezept. Apulische und mediterrane Spezialitäten und Weine füllen Teller und Glas. Es gibt zwar eine Karte, aber primär zählt, was der Kellner für frische Saisongerichte mündlich verkündet. Einfach zubereitet und liebevoll gekocht.

www.morgenstern-zh.ch – Geöffnet immer ausser sonntags. Am Samstag nur am Abend

Widder Bar & Kitchen

Die Widder Bar & Kitchen ist das Herzstück des Widder Hotels in Zürich und kombiniert geschickt die Geschichte der Stadt mit dem modernen Flair, welches sich über Design und Kulinarik präsentiert. Das Genuss-Konzept erstreckt sich über zwei Etagen und verbindet so Zürichs Bar-Kultur mit Casual Dining und einer Open Kitchen im ersten Stock. Der Schweizer Executive Chef Tino Staub hat sich der Suche nach interessanten und neu interpretierten Geschmacksrichtungen verschrieben, die in der Widder Bar & Kitchen gekonnt mit der Mixology Kunst gepaart werden.

www.widderhotel.com – Geöffnet von Dienstag bis Samstag, am Mittag und am Abend.

Gamper Bar

Ja, die darf jetzt auch nicht mehr fehlen. Die kleine bar in der Starssenecke im Chreis Cheib. Noch nicht so häufig, dafür immer wieder – zum Apero und kleinem Snack in die Bar vom Balz. Hervorragende Champagnerkarte – toller Port Tonic – ab und zu mal Live Musik – Fisch aus der Dose und eine tolle Charcuterie. Ja, dass sind mitunter die Gründe wieso es mich immer wieder in den Ecken verschlägt.

www.gamper-bar.ch – Geöffnet jeweisl ab 16h von Dienstag bis Samstag.

Read more

Gastro-Fach-Tour in Zürich – 19. August 2019

Seit Jahrzehnten bewege ich mich in der Gastronomie – vor und hinter den Kulissen. Besuche jedes Jahr gegen 1000 Gastronomie-Lokale und in der Stadt Zürich fühl ich mich zuhause. Im 2011 habe ich begonnen, Genusstouren in den verschiedenen Kreisen Zürichs zu organisieren – dies zu vielen Themen. Seitdem sind es über 250 Touren und neben Zürich finden diese auch in Basel, Bern und Luzern statt.

Ein paar Mal im Jahr nehme ich auch Gastronomen mit auf die «andere» Stadtführung – zu den Besten, zu tollen Neuen, zu den Unbekannten und nicht zu vergessen zu Gründern, Phantasten, Perfektionisten und Visionären.

Begleite mich losgelöst vom Berufs-Alltag am 19. August 2019 auf eine Gastro-Fach-Tour und erlebe mit mir die spannendsten Seiten der Zürcher Gastroszene. Wer steckt hinter den Konzepten, wer kocht, wem gehört das Lokal. Auf meinen Touren erfahren wir immer Neues und Mehr.

 

Hier gehts zu den weiteren Informationen & Anmeldung

Read more

Frühling in Berlin

Berlin ruht nicht und Berlin schläft selten. Berlin ist immer eine kulinarische Inspiration. 2-3 Tage Berlin lassen einen wieder Träumen von neuen Restaurants, Teller-Kreationen, Room Design und Kreativität und oftmals was Neuem. Gestern sagte mir ein Kollege – wenn du 2 Wochen nicht in Berlin warst, erkennst du Berlin gar nicht mehr. Ein wenig spitz übertrieben – aber es geht in die Richtung.

März 2019 – durfte ich dieses Jahr bereits die 2. Tour planen, organisieren, begleiten und die Teilnehmer überraschen. Dieses Mal besuchte ich die Stadt des Bären mit 25 Gastronomen & Gastronominnen.

Einen kleinen Einblick in die kulinarische Reise von Berlin mit einigen meinen “Must-See” Places.

Das Benedict Breakfast – seit Herbst 2016 – ist so ein Platz wo man als Schweizer fast nicht verstehen kann. Frühstück rund um die Uhr (24 Stunden heisst das – 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr) – eigene Backstube – keine Reservation vor 16h möglich und egal ob Dienstag oder Samstag: Selten ein Tisch frei, öfters ein wenig Geduld bis der nächste Tisch frei wird und meistens eine Schlange vor der Tür. Alle wollen Müesli, Cappuccino, Egg Benedict und frische Butter Croissants. Egal ob 8h oder bereits 14h. Junge, Berliner, Studenten, Familien, Business breakfast, Touristen, Gastronomen – alles trifft man im Benedict an.

Das Seaside Fish & Seafood Fishbar an der Ecke Friedrichstrasse oder das Funky Fish an der Kantstrasse ist nach dem Benedict einen Besuch wert für einen abwechslungsreichen und überraschenden frischen Fisch-Lunch. Das Funky Fish importiert sogar ihren Fisch direkt von Spanien ohne Zwischenhandel und mixt die frischen Meeres-Fische in die koreanische, portugiesische, vietnamesische oder klassische deutsche Küche. Duc Ngo mit mittlerweile 12 lokalen in Berlin hat sicherlich viel zur Kreativität und Innovation beigesteuert in der Berliner Gastronomie. Einer 20 Jahre Dasein bestätigt diese Kreativität und Kontinuität.

Cafe in der Markthalle Neun in Kreuzberg oder gar im «Bikini» – beides 2 großartige Varianten für den Nachmittag. Aber dieses Mal hats mich in nach dem Lunch. Im Bikini bieten sich mehrere Möglichkeiten für einen guten Cafe. Das SUPER auf der Dachterrasse als Concept Store, das Cafe Einstein in der Halle neben dem Affenfenster oder das Spreegold an der vorderen Ecke des Bikinis.

Die Apero-Zeit in Berlin beginnt bereits um 16h und bietet an jeder Hausecke die Möglichkeit für einen gediegenen Apero. Hier nur eine kleine Auswahl von den mir bekannten Möglichkeiten. Der Besuch in der Cordobar oder gar in der Weinbar Rutz sind 2 klassische Möglichkeiten für ein Glas Weisswein – aber auch qualitativ hochstehend. Falls man vom Bikini aus direkt in den Apero möchte – kann man auf der anderen Strassenseite den Sebastian im House of Gin besuchen und sich von einem oder auch zwei Signature Drinks an der Hotelbar des Palace’s überzeugen lassen.

Zum Dinner ziehts uns nach einer kleinen Siesta in einem der Häuser der Amano-Gruppe, welche übrigens ganz neu auch das Mani an der Torstrasse eröffnet hat zum ehemaligen Musiker aus Österreich in die Fleischerei oder hinter die Markthalle Neun ins LongMarchCanteen, welches seit x Jahren der Place für Dumplings ist. Geniesst es – spaziert nach dem Dinner ins Hotel zurück anstelle eines Taxis und lasst den Tag auf euch wirken. Genuss Pur an einem Tag in Berlin – und diesen kann man noch ein paar Mal wiederholen.

Read more

Food Zurich 2019

Vom 16. bis 26. Mai findet die vierte Ausgabe von FOOD ZURICH statt. Während elf Tagen rückt das Festival die kulinarische Vielfalt der Limmatstadt mit einem Netz aus über 100 Veranstaltungen ins Rampenlicht. Diesmal unter dem Motto «PAIRING» für die «Stadtgerichte» und mit einem neuen Festivalzentrum mitten in der Stadt, in der Europaallee direkt beim Hauptbahnhof Zürich.

Auch wir sind bei dieser Ausgabe wieder mit dabei und bieten wie alle Jahre unsere Touren an. Unsere Touren sind während dem Jahr nur als Gruppe buchbar – einzige Ausnahme: FOOD ZURICH. Ab sofort sind die Genusstouren online und buchbar. Wir freuen uns! Das sind unsere Touren welche wir 2019 anbieten:

 

Klassiker-Tour

Auf dieser Tour gilt es, altbewährte Restaurant im Kreis 4 aufzustöbern.

Der „Chreis Cheib“ in Zürich ist nicht nur gastronomisch interessant, sondern auch auf der Strasse immer wieder spannend. Angesagte Bars, schicke Restaurants, aber auch Puffs und ominöse Lokale stehen hier brav Seite an Seite, während ihre Gäste manchmal übereinanderliegen, gemütlich nebeneinandersitzen oder sich streitsüchtig gegenüberstehen. Dabei kann es hier so schön sein. Auf der Klassiker-Tour zeigt der Genuss-Guide den Teilnehmern altbewährte Lieblingsplätze und Trouvaillen wie auch neue Gastro-Hotspots im berüchtigten Chreis Cheib. Ob nebeneinander, gegenüber oder übereinander: eins ist garantiert, hier erlebt man einen abwechslungsreichen Abend.

Datum: Fr 17.05.2019, Di 21.05.2019, Fr 24.05.2019, Sa 25.05.2019
Zeit: 18.00 – 22.30 Uhr Veranstaltungsort: Hatecke, Usteristrasse 12, 8001 Zürich
Preis: CHF 190.- pro Person Platz sichern & buchen

 

UrbanKaffee-Tour

Genussvoll die 400-jährige Geschichte der Zürcher Kaffeekultur kennenlernen auf der UrbanKaffee-Tour.

Das beliebteste Getränk der Welt ist über 1000 Jahre alt. In Zürich ist der Kaffee aber erst vor rund 400 Jahren angekommen. Wie hat sich die Kaffeekultur in Zürich seither entwickelt? Was bestimmt den Geschmack des Getränks eigentlich massgeblich? Fragen über Fragen, die auf der UrbanKaffee-Tour beantwortet werden. Aber keine Angst: Die dreistündige Tour ist keine Geschichtslektion, sondern ein spannender und vergnüglicher Rundgang, auf dem die Teilnehmer coole Zürcher Cafés kennenlernen. Dabei entdecken sie den besten Kaffee der Stadt, lernen versierte Baristas kennen und dürfen sie mit Fragen zur Zubereitung und Trends löchern.

Datum: Fr 17.05.2019, Sa 18.05.2019, Di 21.05.2019, Do 23.05.2019, Sa 25.05.2019
Zeit: 10.00 – 13.00 Uhr Veranstaltungsort: Helmhaus, Limmatquai 31, 8001 Zürich
Preis: CHF 75.- pro Person Platz sichern & buchen

 

HotSpots-Tour

Genusstour entlang der Bahnhofstrasse.

Die Teilnehmer der kulinarischen Bahnhofstrasse-Tour können sich auf ein Einkaufserlebnis der besonderen Art freuen, neben Gucci, Prada und Swarovski bietet die Bahnhofstrasse nämlich auch Beizen in Familienhand, edle Haute Cuisine Restaurants und versteckte Bijous für Romantiker. Die Bahnhofstrasse beweist, dass sie nicht nur in Sachen Mode die Nummer 1 ist – sondern auch gastronomisch zur Spitze gehört. Ein Spaziergang entlang der Bahnhofstrasse Zürich, den die Teilnehmer für einmal nicht mit vielen Goodies in den Einkaufstaschen, sondern mit vielen guten Erinnerungen im Magen, beenden werden.

Datum: Do 16.05.2019, Sa 18.05.2019, Di 21.05.2019, Do 23.05.2019
Zeit: 18.00 – 22.30 Uhr Startort: Bar 45, Bahnhofstrase 45, 8001 Zürich
Preis: CHF 190.- pro Person Platz sichern & buchen

 

GinTastic-Tour

Zaubertrank Gin: Wie erhält er sein Aroma?

Alchimisten, Kräuterhexen, Ladys and Gents, aufgepasst! Auf dieser Genusstour, wo nicht nur Gaumen und Wachholder eine Party schmeissen, sondern unzählige weitere Geschmäcker und Düfte die Sinne betören, lernen die Teilnehmer alles Wissenswerte rund um die Eigenwilligkeit des Gins. Das Aroma erhält er demnach durch das Zufügen verschiedenster Zutaten, sogenannten Botanicals. Daraus entsteht für jeden Gin ein unvergleichbarer, individueller und charakteristischer Geschmack. Auf der Tour erfährt das illustre Grüppchen einiges über die Vielfalt des Gins − von der Geschichte über die Herstellungsmethoden bis zu den verschiedenen Tasting-Möglichkeiten, die man gleich vor Ort ausprobieren darf.

Datum: Do 16.05.2019, Sa 18.05.2019, Do 23.05.2019, Sa 25.05.2019
Zeit: 18.00 – 21.00 Uhr Veranstaltungsort: J.B. Labat, Brauerstrasse 51, 8004 Zürich
Preis: CHF 135.- pro Person Platz sichern & buchen

 

YoungFresh-Tour

Mit Youngfresh um die Häuser ziehen – und sich ins Vergnügen stürzen

Lebendig, gar super schnell ist die Gastro-Szene in der Stadt Zürich. Kein Wunder poppt und spriesst es überall aus leeren Fabrikhallen und geschlossenen Geschäften: Pop-up-Restis, Bars und Shop-in-Shop-Konzepte entstehen in Zürich vermeintlich über Nacht. Heute offen, morgen der Place-to-be, übermorgen schon wieder geschlossen. Aber einige bleiben und etablieren sich. Die Teilnehmer der Pop-up-Tour Youngfresh müssen sich aber nicht mit diesen alten Guetzli zufriedengeben, sondern erleben einen Abend in den neusten und angesagtesten Lokalen der Stadt Zürich. Halt dort, wo die coole und hippe Züricher Szene abhängt und wo man gerne gut isst. Beim gemütlichen Drink an der temporären Bar oder während des Dinners erfahren die frischgebackenen Insiders, was es heisst, ein Pop-up-Konzept zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Aber auch, wie man neben Influencern und Bloggern eine bezahlende Gästeschar für sein Pop-up.

Datum: Fr 17.05.2019, Mi 22.05.2019, Fr 24.05.2019
Zeit: 18.00 Uhr – 22.30 Uhr Startort: Gamper Bar, Dienrstrasse 75, 8004 Zürich
Preis: CHF 150.- pro Person Platz sichern & buchen

Alle Toure in der Übersicht hast du hier.

Read more

Mallorca – die Ferieninsel

September 2018 – die Reise der FBMA führt in diesem Jahr auf die Ferieninsel, welche sich in den letzten Jahren gastronomisch sehr stark entwickelt hat. Während 4 Tagen dürfen wir als Agentur die 40 Teilnehmer betreuen und die Insel zeigen.

Einquartiert sind wir in Illetas – im Hotel Zhero, des bekannten und umtriebigen Hotelliers aus Ischgl, welcher auf der Insel einige Gastronomie Outlets betreibt. Zentral gelegen für unsere Ausflüge und ideal in der Grösse. Wir durften das Zhero exklusiv mieten und waren eigentlich in unserem eigenen kleinen Beverly Hills 90210 Hotspot.

Der Auftrag für den diesjährigen Incentive war ein wenig anders formuliert – wir wollten nicht mehr 40 Personen das Erlebnis komplett vorgeben und auf dem Tablet servieren, sondern haben verschiedene Aktivitäten, Erlebnisse, Führungen und Themen angeboten, welche frei wählbar waren, erarbeitet und angeboten. Die Reaktionen der meisten Teilnehmer waren positiv und natürlich sehr verlockend auf der Ferien-Insel sich auch ein wenig Ruhe-Zeit einzuplanen. Dennoch haben sich die meisten für ein intensives und unterhaltsames Gastronomie-Programm entschieden. Bei der Auswahl der Aktivitäten merkte man auch, dass die FBMA eine «verschworene» Gastronomie Gruppe ist, welche die jährlichen Reisen nicht nur als Gruppen-Erlebnis betrachtet, sondern auch als witzige und interessante Weiterbildung wahrnimmt.

Neben der Besichtigung von verschiedenen international bekannten Weingütern der Inseln, besuchten wir auch das neuste «Wein-Baby» der Insel «Son Mayol» mit dem Prachtsbau als Bodega. Das anschliessende Nachtessen auf der Bodega gehört sicherlich zu einem der einzigartigen Höhepunkte der Reise.

Ses Salines, Speed Boat Tour, Oliver Moragues, Ponderosa Beach, das Trendquartier Santa Catalina, Golf Son Vida, Port Soller, Cap Rocat, Port Adriano, wie auch das Weingut Es Fangar und Cap Falco standen auf den verschiedenen Aktivitäten in den 3 Tagen. Das abwechslungsreiche Programm war fast immer ausgebucht und ideal für die verschiedenen Interssen der Teilnehmer abgestimmt.

Gastronomisch haben wir in diesen 4 Tagen auch einen klassischen Querschnitt der mallorcinischen Küche erlebt und durften Klassiker, wie auch neue Hot-Spots in der Stadt besuchen. Die Liste ist lang und das Essen war sehr abwechslungsreich. Vom trendigen Sushi in allen möglichen Variationen (wie dies in vielen Hotspots auf der Insel angeboten wird) bis hin zur bekanntlich besten Paella auf der Insel an der Ponderosa Beach im Osten der Insel. Spanferkel, Jamon und Ensaimada haben auf der Speisekarte auch nicht gefehlt in den 4 Tagen. Die Auswahl der Speisen & Weine und vor allem die Abwechslung von Location, Regionen, Ambiente, Trend und Klassiker haben wir uns als Agentur als Ziel gesetzt in der Planung des gesamten Incentives. Die aufwendige Abstimmung der Lokale, die richtige Kombination und die Zusammenstellung der Menus und der Weine haben sich aber gelohnt und waren als «emotionaler Eindruck» auf der Reise sehr wichtig.

Hier eine nicht vollständige Aufzählung der besichtigten Gastronomie Lokalen: Patron Lunares, Bahia, Vermoutheria, Cap Rocat, Bikini Hotel, Jumeirah, Ponderosa Beach.

In Zusammenarbeit mit der FBMA war dies bereits die 6. Jahres-Reise, welche wir organisieren durften (Dubai, Istanbul, Sylt, Mallorca, Porto, San Sebastian & Bordeaux). Neben Idee & Planung, dürfen wir die Reise komplett organisieren und umsetzen, inkl. Einladungsprozess & Kosten-Kontrolle.

Text: GT Bilder: GT, RB & TH – Besten Dank – Okt 2018

Read more

Bleisure. Business. Incentive. Pleisure. Leisure

Früher war es verpönt, heute hängen Mitarbeiter oft noch einen Tag an die Dienstreise oder dem Company-Incentive an: Bleisure Travel ist der neue Begriff seit ein paar Monaten in der Event & Incentive Branche. Beruf und Freizeit zu verbinden. Die englische Wortschöpfung Bleisure setzt sich aus Business (Geschäft) und Leisure (Freizeit) oder aber auch Pleisure (Vergnügen) zusammen und beschreibt einen angeblich wachsenden Trend.

Bleisure Traveller ist jedre, welcher schon einen Tag an eine Geschäfstreise anhängt, einen halben Tag während der reise privat nutzt. Wo beginnts und wo endets – ist im Moment schwierig zu beurteilen – und ob es ein Trend ist, weiss man auch nciht, da es sher schwierig ist das Ganze auseinander zu halten. Sicherlich ist (gemäss eine Studie) dass knapp jeder 5. auf einer Geschäftsreise acuh was privates unterimmt – oder eben – einen Tag anhängt. Klar ist nur – dass man sich gut tut – wenn man dies von Anfang an klar mitteilt und auch kommuniziert.

„Vor ein paar Jahren galt es oft noch als anrüchig, eine Tagung privat zu verlängern“, sagt ein  Experet – heute werde es eher als positiv wahrgenommen, wenn Mitarbeiter Nützliches mit dem Schönen verbinden – sofern das offengelegt wird. Bleisure-Reisen spiegeln die veränderte Arbeitswelt wider.

Jedoch sind auch Kehrseiten vorhanden im Bereich ds Bleisure. Wer bezahlt die Zusatz-Nacht, was geschieht wenn Sonntags der Rückflug teurer ist als am Samstag – dies viele ungeklärte Fragen – welche sicherlic im Vorfeld geklärt werden sollten. Sicherlich ist durch die „Gobalisierung“ vieles einfacher und bequemer geworden und ich glaube auch, dass der Arbeitgeber happy ist, wenn er glücklichere und entspanntere Mitarbeiter hat, wenn er diesen den „Zusatz-Tag“ ermöglicht.

Bleisure könnte man auch als Erweiterung von Incentives (engl. für Anreiz, Antrieb oder Ansporn bezeichnet im Zusammenhang mit Wirtschaftstätigkeiten besondere Maßnahmen oder Anreize, die geeignet sein sollen, Mitarbeiter oder Kunden zu Verhalten im Interesse des Incentive-Gebers zu motivieren) anschauen. Eine Massnahme für erfolgreiche Mitarbeiter, welche auch verlängert werden kann – oder sogar gesellschaftliche und private Zeitfenster offen lässt.

Read more

Amsterdam: Gastfreundschaft – das A und O der Gastronomie

Nach Dezember 2017 darf ich das zweite Mal innert kürzester Zeit in Amsterdam die Gastronomie besuchen. Daneben gibt es erstmalig einen Abstecher nach Rotterdam. Samstag frühmorgens Abflug in Kloten sind wir bereits um 9h in Schiphol gelandet – der super kurze Weg in die Stadt ist ebenfalls ein Vorteil, wenn man für einen Kurztrip nach Amsterdam fliegt.

Die 3 kalten Tage in Holland geniessen wir gastronomisch vor allem an warmen Plätzen und ich muss sagen, dass die Gastfreundschaft in den beiden Städten schon einiges voraus ist gegenüber der Schweiz. Zwar treffe ich dies in der Schweiz auch immer wieder an – aber hier in den besuchten Lokalen war die Freundlichkeit stets an vorderster Front und sehr herzhaft.

Der frische Orangensaft mit der unglaublichen Omelette im iranischen Familienbetrieb, der gekochte Hummer mit flüssiger Butter an der Seafood-Bar, das Glas Wein an der Bar der stets ausgebuchten Gärtnerei – welche nur Zutaten von ihren Gewächshäusern mitten in der Stadt verwendet, das Rib-Eye an der Bar von Mr.Porter oder gar der Gin Tonic im Schickimicki Laden der Stadt – Die Begrüssung, die Beratung, das Lächeln und die positive Einstellung macht alle Besuche zum Erlebnis und man (ich/wir) fühlten uns stets sehr Willkommen in diesen Gastro-Betrieben.

Hier spielt die Digitalisierung in der Gastronomie nicht die absolut wichtigste Rolle derzeit – sondern der Besucher, der Gast, der Freund des Hauses, der Tourist, der Stammgast und der einfach so Hereingelaufene steht hier im Vordergrund und ich denke das hier alle Wissen woher der Zahltag Ende Monat herkommt. Aber nicht nur, dass der Gast im Mittelpunkt steht – sondern es kommt stets auch drauf an wie der Gast sich verhält. Da das ganze nicht nur ein dienen am König ist, sondern eher (und so versteh ich es) ein Nehmen und ein Geben – so kommen beide ans Ziel und haben Ihr Erlebnis, Vergnügen und ihre Genugtuung.

Gastronomisch gesehen ist Amsterdam definitiv ein Erlebnis, da die Strassen und Grachten gezäumt werden von vielen kleinen und „schnüggeligen“ Lokalen welche sich stets auf Ihre Kernkompetenz (bis hin zum Marihuana) spezialisiert haben und dies machen – und umsetzen – nur dies und nichts anders – jeden Tag. Ebenfalls sind der Kreativität in der Gastronomie hier keine Grenzen gesetzt. Oftmals habe ich ein Getränk oder eine Speise – welche mir bekannt sind – bekommen, aber einfach anders angerichtet/serviert als erwartet.

Rotterdam, knapp 30 Minuten mit dem Zug südlich von Amsterdam – ist leicht kleiner, aber nicht uninteressanter als die Hauptstadt der Ice-Skating Nation. Tram, Bus, Uber und Fahrrad gehören hier ebenfalls zum Alltag wie auch eine zusätzliche Metro und Wasser-Taxis. Lustig und ein Erlebnis. Im wahrscheinlich ältesten Hotel von Rotterdam durften wir nächtigen und von da aus, direkt im Industriequartier zum Lönsch – in die wahrscheinlich einfachste, authentischste und chaotischste Foodhalle, welche ich je gesehen habe. Aber neben der Foodhallen ist Rotterdam auch bekannt für die asiatische (Indonesien und Vietnam) Küche, welche wir hier besuchten. Vom Engagement und der Kreativität analog Amsterdam – die Qualität des Food hat leider nicht gereicht – oftmals zu einfach, fad und nicht kreativ auf dem Teller. Aber vielleicht sind hier unsere Anforderungen zu hoch – denn die Restaurants waren stets top besucht und mit glücklichen Gästen besetzt.

Wir kommen wieder und versuchen es nochmals. Danke Rotterdam.

Die Genusstour in Amsterdam & Rotterdam bieten wir auch dieses Jahr an und organisieren gerne Gruppen ab 8 Personen die Reise direkt aus der Schweiz.

 

 

Read more